I got interviewed in Hamburg   4 comments

I’m not going to ask for a translation of this because the questions were quite hard to put some kerraazy spin on and I was nervous and I know I said nothing remotely interesting.
peteum_itv_02.jpg

Pete Um im Interview
13. Sep 2008 | von Chrissie

Es ist nun noch gar nicht so lange her, dass Mister Pete Um auf Gagarin Records das Album “New Pressure” veröffentlichte. Und kaum versieht man sich, steht auch schon die passende Labeltour vor der Haustür und der Brite beehrt ganz Europa, für drei Konzerte auch Deutschland. Im Zuge dessen trafen wir Pete in Hamburg vor dem Konzert zu einem Gespräch über Vergangenheit, Zukunft und die Rolle der Musik in seinem Leben und dem Leben von anderen.

Du bist zurzeit mit Ergo Phizmiz und Echokrank auf der Gagarin Records Anniversary – Tour. Wie waren die Shows in Frankfurt und Berlin?

Pete: Das war wirklich großartig! Auch wenn nicht immer jeder Auftritt toll sein kann, in diesen Fällen war es so. Es macht auch Spaß, mit den beiden anderen Bands unterwegs zu sein, das sind tolle Leute und dann bringt sowas große Freude.

Kommen denn viele Leute zu den Konzerten?

Pete: In Berlin waren es zum Ende hin wirklich viele Zuschauer! Aber die Show begann relativ so früh, so dass es logisch ist, dass die Leute eine Weile brauchten, um sich dort einzufinden. In Frankfurt waren es im Vergleich nicht so viele, aber noch immer genug. Der Club, in dem das stattfand, war aber auch eine ganze Ecke kleiner, also war das wirklich annehmbar.

Hast du schon einmal in Hamburg gespielt?

Pete: Ja, das ist schon eine Weile her. Aber mir gefällt das Publikum hier sehr, das ist eine wirklich interessante Mischung aus verschiedenen Menschen in dieser Stadt. Hamburg ist immer besonders.

Gefällt dir die Musik deiner beiden Tourpartner eigentlich?

Pete: Auf jeden Fall! Ergo Phizmiz kenn ich schon länger persönlich, daher war mir seine Musik ohnehin bereits geläufig und ich fand ihn immer super. Echokrank kannte ich vorher noch nicht, aber die haben mich auch überzeugt. Fantastische Live-Shows, voller spontaner Elemente, sehr anarchisch.

Dein neues Album “New Pressure” kam vor kurzem auf Gagarin Records heraus. Magst du uns etwas darüber erzählen?

Pete: Das Album besteht zum Teil aus alten und zum Teil aus ganz neuen Stücken, so dass es mir schwer fällt, da eine neutrale Perspektive drauf zu haben. Aber die Platte sieht wunderschön aus! Das Cover wurde toll gestaltet und ich freue mich darüber, dass die Platte bei Gagarin Records rauskommt. Felix Kubin hat die Platte zusammengeschustert, er hat die Trackauswahl gemacht. Viele meiner Songs sind sehr kurz und er hat darauf geachtet, dass auch einige längere ihren Weg auf das Album gefunden haben. Das Album hätte sich mit Sicherheit anders angefühlt, wenn ich die Auswahl gemacht hätte. Ich bin froh darüber, dass er mir dort unter die Arme gegriffen hat!

Und wie kam die Platte in der Öffentlichkeit an, rezensionstechnisch…?

Pete: Durchweg positiv! Größtenteils waren die Texte zwar eher kurz, aber trotzdem, es war nicht einer dabei, der “New Pressure” als misslungen abstempelte.

Wie kam es dazu, dass du bei Gagarin Records deinen Platz fandest? Wirkt für mich etwas ungewöhnlich, da das ein deutsches Label ist.

Pete: Das kam so: Freunde von mir sind Promoter und brachten Felix, dem das Label gehört, nach Großbritannien, um dort zu spielen. Und ich durfte an dem Abend die Eröffnungsshow für ihn spielen und ihm gefiel, was ich da ablieferte. So kam es dann dazu, dass er mich nach Europa brachte und auch Shows in Deutschland für mich organisierte. Und nachdem wir dann eine ganze Zeit lang über ein Album nachdachten, ist es nun soweit, dass es endlich veröffentlicht werden konnte.

Deine Musik ist ja relativ speziell. Was ist wichtiger für dich: Menschen erreichen, oder selbst mit dem zufrieden sein, was man geschaffen hat?

Pete: Natürlich würde ich lügen, wenn ich sage, dass es mir nicht am Herzen liegt, dass die Musik auch anderen Menschen als mir selbst gefällt. Aber wenn ich es wirklich darauf auslegen würde, Menschen zu erreichen, dann würde ich das umsetzen, was die Masse mir ins Ohr flüstert: Längere Songs produzieren und konventionellere Songstrukturen erschaffen. Also ist es wohl von beidem etwas.

Gibt es einen Unterschied zwischen der Art, wie du heute Musik machst und wie du früher Musik gemacht hast?

Pete: Ich verändere mich definitiv ständig. Du lernst im Laufe der Zeit dazu und deine Vorstellung von der Art, wie du Musik machen willst, verändert sich. Aber es ist immer noch der gleiche Ablauf, es war immer und bleibt vermutlich immer Rough&Ready.

Ich hab gelesen, dass du früher nur mit Tape-Recordern aufgenommen hast. War das, weil du keine anderen technischen Möglichkeiten hattest, oder weil dir der Sound besser gefiel?

Pete: Beides. Mein Computer ist oft abgestürzt, sodass mir häufig keine andere Wahl blieb, als zurück Tape-Recorder zu wechseln. Aber wenn du dann erstmal dabei bist, merkst du auch, wie deine Musik sich mit der Aufnahmetechnik verändert. Das Gefühl ist ein anderes, wenn du mit 4-Track-Tapes arbeitest. Das ist eine Arbeitsweise, die mir sehr zusagt. Schnelle und spontane Aktionen. Und der Sound ist einfach unverwechselbar, ein toller Klang. Aber wenn man mit dem Computer arbeitet, dann haben die Songs einfach eine bessere Struktur und man hat einen besseren Überblick über das, was da eigentlich macht.

Auf deiner Homepage hab ich gesehen, dass du auch als Zeichner und Schreiber tätig bist. Machst du irgendwas davon professionell?

Pete: Alles, was ich so mache, ist wie ein großes Hobby. Es würde nie jemand an meiner Tür klingeln und mir Geld dafür bieten, dass ich für ihn irgendwas zeichne. Wäre schön, wenn das mal passiert, aber derzeit ist Zeichnen einfach ein Hobby für mich, fernab jeglicher Professionalität.

Und würdest du sagen, dass Musikmachen für dich auch Hobby ist?

Pete: Es macht mich zu keinem reichen Menschen, ich kann davon nicht leben, die Musik bezahlt mir keine Miete und keine Rechnungen. Aber es ist einfach ein großer Spaß. Und so lang es einen selbst glücklich macht, ist das nur erstrebenswert. Mein Leben ist allgemein wie ein großes Hobby, ich lege keinen Wert auf richtige Jobs. Selbst das, was ich beruflich mache, bringt mir Spaß, also passt das gut ins Raster.

Alles klar. Vielen Dank für das Interview!

Pete: Ich habe zu danken!

Posted September 20, 2008 by peteum2013 in no pressure, pete um

4 responses to “I got interviewed in Hamburg

Subscribe to comments with RSS.

  1. Oh yeah, link here:

    http://mainstage.de/?p=8029

  2. is not now yet at all so for a long time ago that Mister Pete published the album “new Pressure” over on Gagarin record. And one hardly provides, stands themselves already the suitable label route before the entry door and the Britisher honoured completely Europe, for three concerts also Germany. In the course its we met Pete in Hamburg before the concert to a discussion over past, future and the role of the music in its life and the life of others. You are at present echo ill with ergo Phizmiz and on the Gagarin records Anniversary – route. How were the shows in Frankfurt and Berlin? Pete: That was really great! Even if always each appearance cannot be mad, in these cases was it like that. It makes also fun to be with both other volume on the way that is mad people and then brings sowas large joy. Do many people come to the concerts? Pete: In Berlin to the end many spectators were real! But the show began relatively so early, so that it is logical that the people needed one while, in order to appear itself there. In Frankfurt were still not in the comparison so many, but enough. The club, in which took place, in addition, was smaller a whole corner, therefore that was really acceptable. Did you play already once in Hamburg? Pete: Yes, that is already one while ago. But the public pleases me here much, that is a really interesting mixture from different humans in this city. Hamburg always particularly is. Does the music of your two route partners actually please you? Pete: In any case! Ergo Phizmiz know I already longer personally, therefore me its music was anyway already common and I always found it to super. Echo-ill I did not know before yet, but those also convinced me. Fantasti Live shows, full spontaneous elements, very anarchisch. Your new album “new Pressure” came out recently on Gagarin record. Can you tell us somewhat about it? Pete: The album consists partially of old and partially of completely new pieces, so that it falls me heavily to have there a neutral perspective drauf. But the plate looks beautiful! The Cover was arranged madly and I is pleased about the fact that the plate rauskommt with Gagarin record. Felix Kubin cobbled together the plate, made he the TRACK selection. Many my song are very short and it made certain that also some on the album found longer their way. The album would differently have felt with security, if I had made the selection. I am glad over the fact that he seized there me under the arms! And how the plate arrived in the public, review-technically…? Pete: Throughout positively! To a large extent the texts were rather short, but although, it did not participate one, which stamped “new Pressure” as failed. How was it added that you found your place with Gagarin record? Works for me somewhat unusually, since that is a German label. Pete: That came in such a way: Friends of me are Promoter and brought Felix, to who the label belongs, to Great Britain, in order to play there. And I was allowed to play the Eröffnungsshow for it in the evening and him pleased, what there I delivered. Thus it was added then that it brought me to Europe and organized also shows in Germany for me. And after we thought then a whole time long about an album, is it now so far that it could be finally published. Your music is relatively special. Which is more important for you: Humans reach, or even with that contently its, which one created? Pete: Naturally I would lie, if I said that it is not to me because of the heart that the music pleases also different humans than me. But if I would design it really to reach humans then I would convert that, which whispers the mass to me in the ear: Longer ones of song produce and konventionellere Songstrukturen create. Thus it is probably of both something. Is there a difference between the kind, how you make today music and how you made early music? Pete: I definitely constantly change. You learn your conception of the kind, as you want to make music, in the course of the time to it and change. But it is still the same operational sequence, it always was and remains probably always Rough& Ready. I read that you took up in former times only with Tape recorders. Was that, because you did not have other technical possibilities, or because the sound pleased you better? Pete: Both. My computer often fell, so that no other choice remained frequent for me, than changing back Tape recorders. But if you are then first times thereby, you notice also, how your music changes with the recording technology. The feeling is another, if you work with 4-Track-Tapes. That is a function, which assures to me much. Quick and spontaneous actions. And the sound is simply unmistakable, a mad sound. But if one works with the computer, then those of song have simply a better structure and one have a better overview of what actually makes there. On your homepage I saw that you are active as draughtsmen and writers also. Do you make something professional of it? Pete: Everything that I make in such a way, is like a large hobby. It would never ring someone at my door and to me to money for the fact would offer that I draw something for it. Would be beautifully, if that happens times, but at present is drawing simply a hobby for me, faraway any professionalism. And would you say that music making for you is also hobby? Pete: It does not make me no rich humans, I can of it not live, the music pays me a rent and no calculations. But it is simply a large fun. And so long it one makes happy, is only worthwhile. My life is not generally like a large hobby, I attaches importance on correct jobs. Even what vocational I make, brings me fun, therefore fits well into the raster. Everything clearly. Thank you for the interview! Pete: I have to thank!

  3. Ha ha! I’m much more of an interesting fellow than I thought. No wonder Felix seized me there under the arms!

  4. I liked visualising you actually replying in German.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: